Dauer und Verlauf einer Erkältung

10. November 2011
8 Min.

In den Wintermonaten erkranken viele Menschen an einer Erkältung (grippaler Infekt). Die meisten davon hätten die unangenehmen Symptome gerne schon hinter sich, wenn es beginnt im Hals zu kratzen und die Nase läuft. Wie ist der Verlauf des Infekts, wie steckt man sich an und vor allem: Wie lange dauert eine Erkältung?

Frau sitzt in der Kälte draußen, was die Usache für eine Erlältung sein kann

„Achtung, Viren“: Die Erreger der Erkältung

Eine Erkältung ist eine Infektionskrankheit, die von über 200 verschiedenen Virentypen ausgelöst werden kann. Die häufigsten Erkältungsviren sind Rhinoviren. Sie befinden sich in großen Mengen in unserer Atemluft, und das Abwehrsystem unseres Körpers kämpft täglich gegen sie an. In der kühleren Jahreszeit sind die Schleimhäute der Atemwege durch die Heizungsluft häufig trocken und gereizt, was eine Ansteckung begünstigt. Aber nicht jeder erkrankt im Herbst und Winter an einer Erkältung. Ein gestärktes Immunsystem unterstützt im Kampf gegen die Erreger: Auch wenn es bereits zu einem Kontakt mit den Erkältungsviren gekommen ist, helfen intakte Schleimhäute in den Atemwegen, die Krankheit gar nicht erst ausbrechen zu lassen.



Erkältet im Sommer – geht das?

Auch wenn die Erkältung in der kalten Jahreszeit Hochkonjunktur hat, so kann man sich ebenfalls im Sommer bei heißen Temperaturen und schönstem Badewetter anstecken. Für viele ist die „Sommergrippe“ belastender als im Winter, denn so können sie das tolle Wetter nicht genießen, und die heißen Außentemperaturen stellen noch eine zusätzliche Belastung für den Kreislauf dar. Die Dauer der sommerlichen Erkältung unterscheidet sich nicht von der eines grippalen Infekts im Winter.


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Der Verlauf: Erste Symptome der Erkältung

Eine Erkältung oder ein grippaler Infekt beginnt in der Regel langsam und für viele kaum merklich. Im Gegensatz dazu geht eine Grippe ganz plötzlich mit heftigen Beschwerden los. Aber wie erkenne ich die frühen Anzeichen einer Erkältung, also die Symptome vor den Symptomen? Nicht jeder hat Vorboten eines grippalen Infekts und wenn sie auftreten, können diese bei jedem anders ausfallen.

Mögliche frühe Erkältungszeichen:

  • Kratzen im Hals
  • Schmerzen beim Schlucken
  • häufigeres Niesen
  • Brennen oder Kitzeln in der Nase
  • die Nase läuft
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit bezeichnet man als Inkubationszeit. Im Fall einer Erkältung dauert es zwei bis acht Tage, bis sich erste Symptome bemerkbar machen1. Danach nimmt die Erkältung ihren weiteren Verlauf.

Erkältungssymptome – Husten, Schnupfen und andere Leiden

Die Beschwerden sind äußerst vielseitig und reichen von einem harmlosen Husten und einem lästigen Schnupfen bis hin zu Fieber und starken Kopfschmerzen, die einen ans Bett fesseln.

Typische Symptome einer Erkältung:

Etwa ein bis zwei Tage nach einer Infektion treten die ersten Symptome einer Erkältung wie Kratzen im Hals oder Kopf- und Gliederschmerzen auf.
Betroffene bekommen nach zwei bis drei Tagen Halschmerzen, Schluckbeschwerden und Schnupfen.
Nach vier bis fünf Tagen haben Kopf- und Gliederschmerzen ihren Höhepunkt erreicht. Die Halsschmerzen nehmen langsam ab, während Schnupfen weiter bestehen kann.
Zum Ende der Erkältung entwickelt sich um den sechsten Tag zunächst trockener Reizhusten, der mit der Zeit in festsitzenden Husten übergeht. Nach neun Tagen sollte eine Erkältung allerdings überstanden sein.
Etwa ein bis zwei Tage nach einer Infektion treten die ersten Symptome einer Erkältung wie Kratzen im Hals oder Kopf- und Gliederschmerzen auf.
Betroffene bekommen nach zwei bis drei Tagen Halschmerzen, Schluckbeschwerden und Schnupfen.
Nach vier bis fünf Tagen haben Kopf- und Gliederschmerzen ihren Höhepunkt erreicht. Die Halsschmerzen nehmen langsam ab, während Schnupfen weiter bestehen kann.
Zum Ende der Erkältung entwickelt sich um den sechsten Tag zunächst trockener Reizhusten, der mit der Zeit in festsitzenden Husten übergeht. Nach neun Tagen sollte eine Erkältung allerdings überstanden sein.

Einige Erkrankte zeigen nur wenige Tage leichte Erkältungssymptome und sind auch schnell wieder fit. Dann ist der Infekt meist harmlos und die Beschwerden können mit Hausmitteln wie beispielsweise Kräutertee, Inhalationen und viel Ruhe gelindert werden. Andere hingegen plagen sich weitaus länger mit den Beschwerden und entwickeln sogar Folgeerkrankungen bei einer Erkältung. Wie lange dauert die Erkältung? In der Regel beträgt die Erkältungsdauer etwa sieben Tage2. Wer sich gar nicht erst mit Erkältungssymptomen plagen will, der sollte am besten einer Erkältung vorbeugen.

Sport trotz Erkältung?

Die Frage, ob man mit triefender Nase und Halsschmerzen Sport treiben kann oder darf, ist heikel. Es hängt davon ab, wie der Verlauf der Erkältung ist, das heißt, wie stark die Symptome sind. Mehr Informationen in unserem Artikel!

Der weitere Verlauf: Wann ist die Erkältung endlich vorbei?

Nach circa einer Woche sind die schlimmsten Beschwerden einer Erkältung im Normalfall überstanden. Langsam wird die Nase wieder frei und die Kopfschmerzen lassen nach. Dennoch kann sich die Dauer von trockenem Reizhusten noch einige Tage länger hinziehen. In dieser späten Phase der Erkältung sollten Sie sich weiterhin schonen, bis auch die letzten Symptome verschwinden.

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Wann muss ich zum Arzt?

In der Regel muss eine Erkältung nicht von einem Arzt behandelt werden. Allerdings gibt es Erkältungssymptome, bei denen ein Arztbesuch durchaus angezeigt ist. Dazu gehören

  • hohes Fieber (über 39 Grad Celsius),
  • Atemnot (kann auf eine Lungenentzündung hindeuten),
  • starke Hals- oder Ohrenschmerzen (könnten Anzeichen einer Hals- oder Mittelohrentzündung sein),
  • bei starken Muskel- und Gelenkschmerzen und
  • wenn Sie sich sehr müde und abgeschlagen fühlen.
Wenn die Erkältung von längerer Dauer ist als üblich, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Zum Beispiel bei Husten, der mehr als zwei Wochen andauert oder sich die Erkältungssymptome nach sieben Tagen nicht gebessert haben, sollten Sie zum Arzt gehen. Vor allem Schwangere, die unter Fieber leiden, sollten den Arztbesuch nicht hinauszögern. Und auch Senioren sowie Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthmatiker sollten eine Erkältung lieber nicht auf die leichte Schulter nehmen und rechtzeitig einen Fachmann aufsuchen. Dasselbe gilt für Kleinkinder und Babys mit einem hartnäckigen grippalen Infekt.
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