Erkältung – Symptome und Ursachen

“Ich habe mir eine Erkältung eingefangen”, stellen viele Menschen vor allem im Herbst und im Winter fest. Doch was genau macht eigentlich die Erkältung aus? Um den sogenannten grippalen Infekt von seiner gefährlicheren Verwandten, der echten Grippe, zu unterscheiden, sollten Sie die typischen Erkältungssymptome kennen. Von den ersten Anzeichen und Symptomen einer Erkältung bis hin zu möglichen Ursachen lesen Sie hier alles Wichtige im Überblick.

Eine Frau mit Erkältungssymptomen schnäuzt sich

Erste Anzeichen und Symptome einer Erkältung

Während eine echte Virusgrippe (Influenza) meist schnell und heftig beginnt, schleichen sich die Symptome einer Erkältung langsam ein. Anfangs ist es meist das leichte Kratzen im Hals, eventuell ist die Nase dicht oder sie läuft vermehrt. Betroffene leiden außerdem oft unter Kopfschmerzen, sind müde und fühlen sich einfach nicht richtig fit. Diese Frühphase dauert nur kurz, bevor sie mit weiteren und/oder verstärkten Erkältungssymptomen weitergeht.

Wenn Sie einer heftigeren Erkältung frühzeitig entgegenwirken wollen, achten Sie auf diese Symptome:

  • leichte Schluckbeschwerden
  • Halskratzen
  • verstopfte oder laufende Nase
  • Kribbeln in der Nase und häufiges Niesen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit

Wer schon bei diesen Anzeichen wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergreift, kann die Erkältung samt ihren lästigen Symptomen frühzeitig abwehren. Die wichtigste Maßnahme: Geben Sie dem schon in der Anfangsphase häufig vermehrten Schlafbedürfnis ruhig nach. Der Volksmund spricht nicht umsonst von „sich gesund schlafen“.



– Anzeige –

algovir effekt

– Anzeige –

alogovir effekt

Spätere Erkältungssymptome

Nach den ersten Anzeichen einer Erkältung kann sich diese symptomatisch in verschiedene Richtungen ausweiten. Dabei ist es ein Mythos, dass Sie bei einer Erkältung grundsätzlich kein Fieber bekommen. Mit Temperaturen zwischen 38 und 39°C wehrt sich der Körper gegen eindringende Keime und bringt die Abläufe der Immunabwehr auf Hochtouren1. Viele Betroffene frösteln zudem bei einer Erkältung und haben ein starkes Bedürfnis nach Wärme in Form von Decken, Wärmflaschen oder dicken Pullovern.

Die spätere Erkältung meldet sich mit diesen Symptomen:

Der Nasenschleim, der beim Schnupfen anfangs recht dünnflüssig und klar ist, wird im Verlauf der Erkältung oft deutlich zäher. Auch der Husten verändert sich. Ist er zu Beginn noch trocken, entwickelt er sich später zu einem produktiven Husten (mit Auswurf). Im Verlauf der Erkältung kann sich auch, was am Tag zuvor nur etwas im Hals gekratzt hat, am nächsten Morgen so wehtun, dass Sie nicht mehr Schlucken mögen. Die Halsschmerzen klingen jedoch im Regelfall nach und nach wieder ab. Ist von der Entzündung auch der Kehlkopf betroffen, kann Heiserkeit folgen oder die Stimme bleibt sogar ganz weg.

Aha! Ein typisches Erkältungssymptom ist zudem ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen, das jedoch meist nicht so heftig ausfällt wie bei der echten Virusgrippe. Im Gegensatz zu dieser verlaufen die Symptome einer regulären Erkältung in der Regel generell mit Fortschreiten des Infekts milder – und kürzer.

Erkältung – mögliche Ursachen

Kälte ist — entgegen vieler Vermutungen — keine direkte Ursache einer Erkältung. Trotz allem kann sie bei der Ansteckung mit Viren eine Rolle spielen. Wird das Wetter draußen nass, kalt und unfreundlich, schützt sich der Körper vor Wärmeverlust. In der Folge werden nicht nur Hände und Füße, sondern auch die Schleimhäute von Mund und Nase schlechter durchblutet. Die Immunabwehr patrouilliert hier dann auch nur noch vermindert. Die Folge: Keime haben es leichter, sich einzunisten. Vor allem Viren sind es, die diese Lücke nutzen, beispielsweise diese:

  • Rhinoviren
  • Parainfluenzaviren
  • Adenoviren
  • Coxsackie-Viren
  • Respiratorische Syncytial-Viren (RSV)

Übertragen werden sie in der Regel durch Tröpfcheninfektion, also beim Niesen, aber auch beim Sprechen oder Husten. Weitere Infektionsherde sind mit Viren kontaminierte Oberflächen (Schmierinfektion). Eine für die Erkältung typische Ursache ist deshalb die Ansteckung über beispielsweise virenbehaftete Türklinken, Tatstaturen, Telefonhörer oder ähnliches. Haften die Viren erst einmal an Ihren Händen, müssen sie nur noch Kontakt zur Schleimhaut bekommen und schon haben sie ihr Einfallstor gefunden. In der Regel sind dies die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen. Das Reiben der Hände im Gesicht ist in der Erkältungszeit also ein regelmäßiger Infektionsfaktor.

Interessant: Erkältungen haben ihre Ursache außerdem im vermehrten Erregerkontakt. Kommen Sie also oft in Berührung mit vielen Menschen oder arbeiten Sie dort, wo Sie häufigen, direkten Kontakt zu bereits erkälteten Personen haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie sich selbst eine Erkältung mit den typischen Symptomen einfangen.

Doch nicht nur Kälte macht dem Immunsystem zu schaffen und kann es schwächen, sodass die Viren leichtes Spiel haben. Auch Vorerkrankungen, Stress oder zu wenig Schlaf fördern mitunter Erkältungssymptome. Die beiden letzten Faktoren können Sie mit einer gesunden Lebensweise positiv beeinflussen.

Hier weiterlesen: Erkältet? algovir® Effekt kann die weitere Vermehrung der Viren stoppenAnzeige >>

So kann eine Erkältung behandelt werden >>

Medikamente gegen Erkältungssymptome >>

1Internisten im Netz: Fieber. URL: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/fieber/was-ist-fieber.html (31.08.2018).